Anzeige

Der Unterbau von Laminat

Laminat Schiffsboden Ahorn Trend

Laminat Schiffsboden Ahorn Trend

Um die Eigenschaften zu verbessern und das Laminat vor Schäden zu schützen, werden unter Laminatböden neben Schalldämmung (siehe entsprechende Kategorie Laminat und Schallschutz) je nach Bedarf auch weitere Materialschichten angebracht.

Vorab: Laminat sollte nicht einfach auf den alten Teppichboden verlegt werden! Teilweise ist dies schon gar nicht möglich, da wegen des erhöhten Bodens Türen nicht mehr zu öffnen/schließen wären, ein (zum Glück) vorhersehbares Problem. Häufig (wenn auch nicht immer) kommt es aber zu unerwarteten Problemen, da der Teppich bei Betreten des Laminats nachgeben und das Laminat an den Verbindungsstellen beschädigt werden kann, oder, bei mangelnder Durchlüftung unter dem Laminat, der Teppich zu schimmeln beginnen könnte.

Auch wenn diese Extremfälle nicht immer eintreten, so ist es im Zweifelsfall besser, den Teppichboden herauszureißen, bevor irreparable Schäden am Laminat riskiert werden.

Nussbaum Laminat

Nussbaum Laminat

Aus diesem Grund sollte unter den bei der Verlegung praktischen Klick-Laminatböden (siehe Kategorie "Laminat verlegen") immer eine Dämmunterlage mit einer Druckstabilität von mindestens 2 t/qm verlegt werden. Insbesondere stark beanspruchte Laminatböden würden sonst durch intensive Belastungen (Flure, Büros) oder schwere Möbelstücke an den Nut- und Federkanten schwer beschädigt werden.

Die Dämmunterlage sollte außerdem Unebenheiten im Boden ausgleichen, denn auch die beste Schalldämmung ist vergeblich, wenn Hohlräume unter dem Laminat entstehen. Vorsicht ist daher bei Laminat geboten, bei dem die Dämmunterlage bereits inbegriffen ist: Diese Dämmschichten sind meist zu dünn oder zu hart, um Unebenheiten effektiv auszugleichen. Bevor also kleine, unbemerkte "Talsohlen" im Fußboden das Laminat strapazieren, sollte lieber eine Dämmschicht verlegt werden. Sie hat noch einen weiteren Vorteil:

Der Boden federt unmerklich, was den Komfort beim Gehen deutlich verbessert (der sogenannte Waldbodeneffekt), wobei auch hier zu dünne oder harte, bereits ab Werk an den Dielen angebrachte Dämmschichten kein Vergleich zu einer separaten Dämmschicht darstellen.

Wird Laminat im Keller verlegt, in einem Neubau oder in Altbauten mit saniertem Estrich, muss unbedingt darauf geachtet werden, dass entweder die Dämmschicht keinerlei Feuchtigkeit an das Laminat lässt oder eine zusätzliche Schutzfolie verwendet wird. Denn so wasserdicht die Laminatoberseite auch sein mag, von unten ist es äußerst feuchtigkeitsempfindlich!