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Pflege und Werterhaltung von Laminatböden

Schutzmatte 1

Schmutzmatte

Bei der Reinigung und Pflege von Laminat sind einige Dinge zu beachten, um den Bodenbelag lange in seiner Schönheit zu erhalten. Als vorbeugende Maßnahme empfiehlt es sich, im Eingangsbereich der Wohnung oder der Firma eine "Schmutzschleuse" zu schaffen durch Schmutzfangmatten und Schutzmatten. Hier sollte im Außenbereich eine Türmatte (Kokosmatte, Gummimatte oder witterungsbeständige Textilmatte) zum Einsatz kommen, im Bereich hinter der Eingangstür eine möglichst große Sauberlaufmatte, die Staub und Feuchtigkeit festhält und verhindert, dass diese "Mitbringsel" in den Räumen verteilt werden. Sauberlaufmatten halten pro QM mehrere Liter Feuchtigkeit und kiloweise Sand und Dreck fest. Würde dieser Schmutz auf dem Laminat verteilt, ergäbe sich eine Schmirgelschicht, die im Laufe der Zeit die Oberflächenschicht abschmirgelt und das Laminat unansehnlich werden lässt - ganz abgesehen von dem erhöhten Reinigungsaufwand.

An stark beanspruchten Stellen, beispielsweise im Bürobereich, wo Beizieh-, Computertische und fahrbare Stühle ihre Spuren auf dem Boden hinterlassen, sind Bodenschutzmatten ein effizientes Mittel zur Vorbeugung von Kratzern und Beschädigungen im Laminat. Hier gibt es je nach Vorliebe und Platzverhältnissen verschiedene Materialien, Formen und Farben zur Auswahl, von der unverwüstlichen transparenten Polycarbonatmatte bis hin zur durchgefärbten Design-Variante in schwarz oder bunt. Rechteckige Formen, Bodenschutzmatten mit Lippe für schmale Schreibtische, runde oder trapezförmige Varianten können hier gewählt werden.

Schutzmatte 2  Schutzmatte 3

Für sehr glatte Böden empfiehlt sich eine Variante mit Haftbeschichtung, die ähnlich wirkt wie die Klebeschicht bei den bekannten Haftnotizetteln. Alle Bodenschutzmatten für Laminat und Hartboden sollten spätestens alle 4-6 Wochen hochgehoben werden und die Unterseite der Matte wie der darunterliegende Boden nass gereinigt werden. So wird ein Darunterwandern von Sandkörnchen verhindert und der Boden wird "gelüftet". Zur nachträglichen Reinigung von Laminat sind spezielle Laminatreiniger besonders gut geeignet. Damit muss das korrekte Mischverhältnis mit Wasser (in der Regel sehr dünn, bsp. 1: 200) eingehalten werden. Beim Auftragen gilt zu beachten, dass Laminat niemals unter Wasser gesetzt werden darf. "Nebelfeucht" heißt in diesem Zusammenhang das Zauberwort. Wird Laminat mit zu viel Wasser in Berührung gebracht, besteht speziell im Kantenbereich die Gefahr des Aufquellens. Deshalb gilt: Nach dem feuchten Putzen immer schön trocken reiben!